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Handysucht und Handyverbot - Was sagt die neue DAK-Studie?

  • Autorenbild: Team smartphonefrei 🌈
    Team smartphonefrei 🌈
  • vor 4 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

DAK Studie Frau alleine am Smartphone

Die Ergebnisse der DAK-Studie zur Handysucht - ignorieren zwecklos!

Als Partner für Schulen und Elternhäuser ist es uns ein Anliegen, nicht nur Produkte anzubieten, sondern auch die wissenschaftliche Debatte rund um die digitale Gesundheit unserer Kinder aktiv zu begleiten.


Die neuesten Studienergebnisse der DAK-Gesundheit (Stand 2024/2025) sowie aktuelle Analysen führender Medienhäuser zeichnen ein Bild, das nicht ignoriert werden kann - doch was sind die genauen Ergebnisse der DAK-Studie und welche Lösungsansätze lassen sich daraus ziehen?


Handynutzung bei Jugendlichen DAK-Studie

Im Bann der Algorithmen: Die DAK-Ergebnisse auf einen Blick

Die aktuelle DAK-Studie zur Handysucht und Handynutzung zeigt: Die Mediensucht hat sich nach der Pandemie auf einem besorgniserregend hohen Niveau eingependelt. Hier sind die 10 wichtigsten Fakten:


  1. Massiver Anstieg der Suchtzahlen: Im Vergleich zu 2019 hat sich der Anteil der problematischen Social-Media-Nutzung um 126 % gesteigert.

  2. Millionen Betroffene: Rund 25 % der 10- bis 17-Jährigen weisen eine riskante Nutzung sozialer Medien auf; hochgerechnet betrifft dies etwa 1,3 Millionen Kinder in Deutschland.

  3. Pathologische Abhängigkeit: Etwa 4,7 % der Jugendlichen (fast 5 %) gelten bereits als klinisch abhängig (pathologische Nutzung) von Social Media.

  4. Extreme Bildschirmzeiten: An Schultagen verbringen Jugendliche durchschnittlich 157 Minuten in sozialen Netzwerken, am Wochenende steigt dieser Wert auf 227 Minuten.

  5. Geschlechterunterschiede beim Gaming: Bei der Computerspielsucht sind Jungen mit knapp 5 % doppelt so häufig betroffen wie Mädchen.

  6. Streaming als neue Gefahr: Neben TikTok und Instagram rückt Streaming (Netflix, YouTube) in den Fokus; hier zeigen 16 % ein problematisches Konsumverhalten.

  7. Phubbing-Phänomen: Die Studie untersucht verstärkt „Phubbing“ – das Ignorieren von Mitmenschen zugunsten des Smartphones. Dies korreliert stark mit Depressionen und Einsamkeit.

  8. Kontrollverlust: Über ein Drittel der Jugendlichen gibt an, häufig deutlich länger online zu bleiben, als sie es sich eigentlich vorgenommen hatten.

  9. Schlafmangel: Rund 40 % der Jugendlichen erreichen nicht die WHO-Schlafempfehlungen, da das Smartphone bis spät in die Nacht genutzt wird, was die Konzentration am Folgetag massiv beeinträchtigt.

  10. Forderung nach Altersgrenzen: Angesichts dieser Zahlen fordern Experten und Politiker wie Cem Özdemir vermehrt strikte Altersgrenzen und ein Nutzungsverbot für soziale Medien unter 13 Jahren.


Eine junge Frau alleine am Smartphone

Zwischen Verbot und Begleitung: Konzepte für eine gesunde Schule

Wie die Berichte der Süddeutschen Zeitung, der taz, des ZDF und anderer Medienhäuser verdeutlichen, stehen wir vor einer gesellschaftlichen Herausforderung. Die reine Verteufelung der Technik greift zu kurz, doch ein „Laufenlassen“ ist angesichts der algorithmischen Suchtmechanismen unverantwortlich. Folgende Konzepte werden aktuell diskutiert:


1. Gesetzliche Regulierung und Altersgrenzen


Diskutiert wird ein striktes Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 oder gar 16 Jahren. Ziel ist es, die Kinder vor den „Rabbit Holes“ der Algorithmen zu schützen, bevor ihre Selbstregulationsfähigkeit voll entwickelt ist.


2. Förderung der "On-Off-Kompetenz"


Medienkompetenz bedeutet heute nicht mehr nur, eine PowerPoint-Präsentation erstellen zu können. Es geht um die Fähigkeit, das Gerät bewusst wegzulegen. Initiativen wie „Digitale Helden“ setzen hier auf Peer-to-Peer-Beratung, um Schülerinnen und Schüler für die Gefahren von Cybermobbing und Sucht zu sensibilisieren.


3. Das pädagogische Konzept der Handytasche


Ein bloßes Handyverbot in der Schulordnung scheitert oft an der Realität: Die Durchsetzung kostet Lehrkräfte wertvolle Unterrichtszeit und führt zu ständigem Konfliktpotenzial. Hier setzen wir mit den Handytaschen für Schulen von smartphonefrei.com an.

„Wir wollen den Kindern das Handy nicht wegnehmen. Wir helfen ihnen, durch die Einführung unserer Handytaschen und durch die parallel laufenden pädagogischen Konzepte, ein Bewusstsein für die eigene Smartphonenutzung zu entwickeln & dem Zwang der ständigen Erreichbarkeit standzuhalten.“ (A. Hillmann - Gründer von smartphonefrei.com)

Unsere magnetisch verschließbaren Handytaschen bieten einen physischen Schutzraum:


  • Physische Distanz: Das Smartphone bleibt beim Schüler, ist aber unzugänglich. Dies senkt den Stresspegel (die sogenannte „Nomophobie“).

  • Fokus auf Gemeinschaft: In den Pausen wird wieder miteinander gesprochen und gespielt, anstatt schweigend nebeneinander auf Bildschirme zu starren.

  • Entlastung der Lehrkräfte: Es gibt keine Diskussionen mehr darüber, ob das Handy „nur kurz zum Uhrzeit-Check“ draußen war. Die Tasche ist zu oder offen – eine einzige und einfache Handyregel für jede Schule - mehr braucht es nicht.


Fazit der DAK-Studie - Zeit für eine digitale Atempause

Die DAK-Studie ist ein Weckruf. Wenn wir zusehen, wie eine ganze Generation „im Bann der Algorithmen“ (taz) ihre mentale Gesundheit einbüßt, handeln wir zu spät. Wir müssen Schulen wieder zu Orten der echten Begegnung machen.


Ein pädagogisches Konzept, das auf Struktur und physischer Trennung basiert, so wie wir es propagieren, ist kein Rückschritt in die Steinzeit, sondern eine notwendige Leitplanke in einer hyperdigitalisierten Welt.


smartphonefrei Handytaschen und magnetische Entsperrer


Ihr idealer Partner bei der Umsetzung eines Handyverbots

Alexander Hillmann - Gründer und Geschäftsführer von smartphonefrei.com

Setzen Sie auf eine ungestörte und smartphonefreie Lernatmosphäre an Ihrer Schule und fördern Sie die direkte soziale Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern.


Kontaktieren Sie unseren Gründer, Herrn Alexander Hillmann für Ihr individuelles Beratungsgespräch auf dem Weg zu einem Handyverbot und dem Schulsiegel einer smartphonefreien Schule gerne direkt über unser Kontaktformular:




 
 
 

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